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Naturschönheiten

Fuji-san (Fudschijama)
Der höchste Berg Japans, der heiliger Fuji-San, ist wohl auch eins der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Japans. Jedes Jahr zwischen 1. Juli und 31. August wird er von Tausenden von Japanern bestiegen, um morgens den Sonnenaufgang zu erleben.

Japanische Alpen
Mitten im Zentrum der Insel Honshu liegen die so genannten Japanischen Alpen, welche sich natürlich vor allem bei Bergsteigern einer großen Beliebtheit erfreuen. Der Ort Nagano, welcher in den nördlichen Alpen liegt, war 1998 sogar Austragungsort der Winter-Olympiade.

Kairakuen-Park
Der Park im Tokyoer Stadtteil Mito lohnt insbesondere im Februar einen Besuch. Dann nämlich fangen die Pflaumenbäume an zu blühen.

Nikko
Die Natur um den Tempelbezirk Nikko in Tokyo herum ist berühmt für ihre Schönheit. Hier liegt u.a. auch der wundervolle Chuzenji-See.

Okinawa
Diese Inselgruppe liegt südlich von Kyushu und offeriert dem Besucher malerische tropische Strände. Die Inseln gehören erst seit 1972 wieder zu Japan. Auf ihnen hat sich aber dennoch ein wundervoller Mix aus japanischen und südostasiatischen kulturellen Einflüsse erhalten.
Wundervolle Schönheiten der Natur sind aber auch die Takashio-Schlucht, die beeindruckende Vulkanlandschaft des Aso-San und der Unzen-Amakusa-Nationalpark. Alle drei liegen auf Kyushu.


UNESCO-Welterbestätte

Burg Himeji-jo
Diese Burg der Stadt Himeji ist eines der ältesten noch erhaltenen Bauwerke, die auf das Japan des 17. Jahrhunderts zurückgehen. Insgesamt setzt sich die Anlage aus 83 einzelnen Gebäuden zusammen. Sie gilt als wohl wundervollstes Beispiel des japanischen Burgenbaus. „Shirasagi-jo“ ist der Beiname der Anlage, was zu Deutsch „Weißer Reiher“ bedeutet. In diesem Namen wird auf die weißen Außenmauern der Burg Bezug genommen. Die als uneinnehmbar geltende Burg steht seit 1993 auf der Weltkultur-Liste der UNESCO.

Buddhistische Heiligtümer von Horyu-ji
Der Horyu-ji ist eine buddhistischte Tempelanlage und Heiligtum in der Stadt Ikaruga. Hier befinden sich die ältesten erhaltenen Holzgebäude der Welt und außerdem zahlreiche Kulturgüter des Landes. Kaiser Yomei, der um 600 n. Chr schwer erkrankt war, soll der Überlieferung nach das Gelübde abgelegt haben, dass, wenn er gesundet, einen Tempel und ein Buddhastandbild errichten wolle. Dieses Gelübde konnte er aber nicht mehr einhalten, da er starb. Sein Gelübde wurde aber von seinem Sohn und seiner Frau erfüllt. Im Jahr 670 n. Chr. wütete ein Feuer auf dem Tempelgelände. Es soll nicht ein einziges Gebäude vom Feuer verschont worden sein. Sie wurden in gleicher Weise im 7. bis 8. Jahrhundert wieder errichtet.
Die buddhistische Heiligtümer von Horyu-ji sind 1993 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen worden.

Zedernwald von Ikushima
Die Insel Ikushima liegt südlich von japanischen Hauptinsel entfernt. Es regnet dort häufig und ergiebig. Der dadurch entstandene unvergleichlich schöne Wald ist wohl einzigartig in der Welt. Dort leben z.B. vor dem Aussterben bedrohte Tiere und es sind viele seltene Arten von Pflanzen zu finden. 1993 wurde der Zedernwald von Ikushima in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Buchenwald von Shirakami
Der Buchenwald von Shirakami liegt in den Bergen von Honshu, der größten Insel Japans. Hier stehen die letzten nach dem Japanforscher Siebold benannten Buchenbestände, die einst die Hänge der nordjapanischen Berge bedeckten. In den Wäldern leben noch der Schwarzbär, fast 100 verschiedene Vogelarten und einzigartig der Serow, eine Art Ziegen-Antilope. Im Jahr 1993 wurde der Buchenwald von Shirakami in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Kyoto
In Kyoto, der ehemaligen Kaiserstadt und heutigen Metropole der Moderne, befinden sich zahlreiche architektonische Kleinode wie buddhistische Klöster und wunderschön gestaltete Gärten. Im Jahr 1994 wurden die Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Kyoto in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Historische Dörfer von Shirakawa-go und Gokayama
Shirakawa-go und Gokayama sind für ihre besonderen Häuser bekannt. Sie sind mit Stroh gedeckt und haben bis zu 60° steile Dächer, die an zum Gebet gefaltete Hände erinnern. In dieser Region sind die Häuser mehrgeschossig. Das Dachgeschoss wurde häufig zur Zucht von Seidenraupen genutzt. Da die Häuser häufig abgerissen wurden, um an ihrer Stelle moderne Häuser zu bauen, wurde untersagt, die wenig übrig gebliebenen Häuser auch noch abzureißen.
Im Jahr 1995 wurden die historische Dörfer von Shirakawa-go und Gokayama in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Friedensdenkmal in Hiroshima (Kuppeldom) Am 6. August 1945, um acht Uhr fünfzehn wurde die Atombombe auf Hiroshima abgeworfen. Es starben etwa 120.000 (die Zahl ist umstritten) Menschen.
Die Ruine des ehemaligen Gebäudes der Industrie und Handelskammer befindet sich in dem Zustand, indem sie sich unmittelbar nach der Atombombenexplosion befand. Hierbei handelt es sich um eine Gedenkstätte in Hiroshima, welche an den ersten Einsatz einer Atombombe erinnern soll. Die auf den tschechischen Architekten Jan Letzel zurückgehende Kuppel war 1915 vollendet und am 6. August 1945 von der Atombombe „Little Boy“ zerstört worden. Viele Gebäudeteile blieben aber erhalten - so wie auch die signifikante Stützkonstruktion des Kuppeldachs. Dieser verdankt das Denkmal seinen Namen. Trotz des Einspruchs Chinas und der USA gehört die Kuppel seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Shinto-Schrein von Itsukushima
Der Itsukushima-Schrein steht auf der Insel Miyajima. Der Schrein wurde im 6. Jahrhundert gefertigt und die heutige Form besteht seit 1168. Sein Bau wurde durch einen Kriegsherren finanziert. Einfache Bürger durften die Insel nicht betreten, weil sie als heilig galt. Erreichbar war die Insel nur mit einem Boot durch das Tor „Torii“. Es ist mittlerweile eine der bekanntesten Touristenattraktionen Japans und gehört zum seltenen Typ der vier-beinigen Tore. Das Tor ist 16 m hoch und bei Flut von Wasser umgeben. 2004 wurde das Tor durch einen Taifun schwer beschädigt, ist mittlerweile aber wieder hergestellt. Neben dem Schrein befindet sich auch eine so genannte No-Bühne (ein traditionelles japanisches Theater). In dem Schrein werden fünf Gottheiten verehrt. Der Itsukushima-Schrein wurde 1996 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Baudenkmäler und Gärten der Kaiserstadt Nara
Nara auf der Insel Honshu, süd-westlich von Tokio gelegen, war in der Zeit von 710 bis 784 die Hauptstadt Japans. Die meisten der heute noch erhaltenen buddhistischen Tempel und Shinto-Schreine stammen aus dieser Zeit.
Mehrere Tempel, Schreine und Ruinen in und um Nara gehören seit dem Jahr 1998 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bekannt ist auch der Nara-Park mit seinen Sikahirschen.

Schreine und Tempel von Nikko
Die Stadt Nikko hat 19.000 Einwohner und befindet sich nord-östlich von Tokio. Die Umgebung von Nikko ist unvergleichlich schön. Nikko wurde vom Buddhismus seit dem 8. Jhd. als heilig empfunden - und später auch für den Shintoismus.
Einen schintoistischen Schrein erkennt man schon an seinem Eingang, der das Tor zum Heiligtum ist. Um den oberen Teil sind meist geflochtene, mit Streifen weißen Papiers geschmückte Reisstrohbänder. Den Schrein darf man nur gereinigt betreten. Dazu wäscht man sich in einem Becken die Hände und spült den Mund aus. Viele Eltern pilgern mit ihren Neugeborenen am 30. und 100. Tag nach der Geburt zum Schrein und beten dort für deren Gesundheit. Der Bau ist mit 24 Gebäuden zum Staatsschatz bestimmt worden. Tokugawa Leyasu war ein starker Kriegsherr. Er hatte Japan geeinigt und wurde im Jahr 1617 als Gottheit im Tosho-Schrein verewigt.
Im Jahr 1999 wurden die Schreine und Tempel von Nikko in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Archäologische Stätten des Königreichs der Ryukyu-Inseln
Die Ryukyu-Inseln sind eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer, die zu Japan gehören und sich südlich von der Hauptinsel Honshu befinden. Sie sind Teil der Nansei-Inseln. Es leben dort etwa 1,5 Millionen Menschen, aber fast 90 % auf der Insel Okinawa Honto. Hier befindet sich auch Naha, die Hauptstadt der Ryukyu-Inseln.
Auf den Ryukyu-Inseln im Süden gibt es Regenwald. In einer Höhle fand man die Knochenreste eines Menschen, der wahrscheinlich vor ca. 34.000 Jahren gelebt hatte. Im Jahr 2000 wurden die archäologischen Stätten der Ryukyu-Inseln in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

Heilige Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen
Diese heiligen Stätten liegen mitten in Wäldern in den Kii – Bergen südwestlich von Tokio. Hier sind drei heilige Stätten und zwar Yoshino und Omine, Kumano, Sanzan und Koyasan vereint. Der umgebende Wald mit den heiligen Stätten ist ein ca. 1.200 Jahre altes Zeugnis der Verehrung von Bergen. Der Ort ist reich an Flüssen und Wasserfällen. Manche der heiligen Stätten sind aus dem 9-ten Jahrhundert nach Christus. Im Jahr 2004 wurden die heilige Stätten und Pilgerstraßen in den Kii-Bergen in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Shiretoko
Die Shiretoko-Halbinsel liegt im östlichsten Teil der japanischen Insel Hokkaido und grenzt an das Ochotskische Meer. Man kann die Gegend zu großen Teilen nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichen. Die Halbinsel ist reich an Wild. Die Bedingungen zum Überleben der verschiedenen Tierarten ist besonders gut, da zahlreiche Arten von Laub- und Nadelbäumen hier beheimatet sind und diese einen guten Schutz für die Tiere bieten. Das Betreten großer Teile der Halbinsel ist verboten, um die Wildtiere und die Naturschönheiten zu schützen. Im Jahr 2005 wurde die Insel in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten eingetragen.

Iwami-Ginzan-Silbermine und Kulturlandschaft
Iwami-Ginzan ist eine ehemalige Silbermine - westlich von Tokio in den Bergen gelegen. Die Mine wurde im 16. Jahrhundert zum Abbau von Silber errichtet und im Jahr 1923 stillgelegt. Die Mine besteht aus etwa. 600 Schächten und Gruben. Das Kerngebiet ist 440 ha = 4,4 km² groß. Man kann dort die ehemaligen für den Silberabbau verwendeten Minen, Siedlungen, Grabstätten, Schreine und Häfen besichtigen. Im Jahr 2007 wurde die Mine mit ihrer Kulturlandschaft in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.


Okinawa-Churaumi-Aquarium

Das Okinawa-Churaumi-Aquarium ist neben dem Georgia Aqurium in Atlanta/USA das größte Aquarium der Welt und besticht auch durch sein vom Architekten Yukifusa Kokuba geplantes Erscheinungsbild. Das Aquarium wurde am 1. November 2002 nach vierjähriger Bauzeit feierlich eingeweiht. Eine große Besonderheit ist das so genannte Hauptbecken mit einem Wasserinhalt von 7,5 Mio. Litern Wasser. Das Innere des Beckens ist über eine 22 m lange, 8,20 m hohe, 60 cm dicke und 134 Tonnen schwere Scheibe aus Acryl zu beobachten. In dem Becken leben u.a. drei Walhaie und Mantarochen. Insgesamt gibt es 77 Becken mit insgesamt 10 Mio. Litern Wasser. Über ca. 1,80 m dicke Rohre werden täglich 360.000 l Meereswasser pro Stunde aus dem nahen Meer in das System gepumpt. Mit Hilfe von Filtern wird ein Teil des Wassers gereinigt und umgepumpt, das gesamte umgepumpte Wasser besteht zu einem Viertel aus Frischwasser und zu Dreiviertel aus dem vorhandenen Wasser.
Es gibt außerdem ein Tiefseebecken, dessen Wasser auf einer Temperatur von 5° gehalten wird und auch sonst alle Gegebenheiten der Tiefsee simuliert. Weiterhin gibt es ein Korallenbecken, in dem natürlichen Gegebenheiten so gut nachgemacht wurden, dass sich die sehr empfindlichen Korallen hier sogar vermehren. Einen Schauer werden die Haie, darunter der sehr agressive Bullenhai, in dem eigenen Haifischbecken manchem Besucher über den Rücken jagen.

Tokio - Narita = NRT

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